Allergiker leiden in diesem Jahr besonders früh

Heuschnupfen-Alarm durch Pollenflug

Der milde Winter sorgt in diesem Jahr für einen besonders frühen Pollenflug. Das macht Allergikern sehr zu schaffen, da verschiedene Gräser, Bäume und Blüten nicht versetzt sondern beinahe gleichzeitig blühen. Doch es gibt auch Positives zu vermelden.

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Der Pollenflug der Gräser macht Allergikern in diesem Jahr besonders zu schaffen. Schuld daran ist auch ein zu milder Winter.

 

Die Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst berichtet, dass die Birkenpollen in diesem Jahr schon besonders früh fliegen. Grund dafür sei der milde Winter, so die Experten. Im Süden Deutschlands beginne die Saison bereits Mitte März, in Norden der Republik etwa eine Woche später.

 

Milder Winter, früher Pollenflug

Der besonders warme Winter lässt auch die Gräser früher blühen: Sie werden in Süddeutschland bereits Mitte April erwartet, im Norden wiederum eine Woche später. Die Beifußblüte wird dagegen im gesamten Bundesgebiet für Mitte Juli prognostiziert.

Doch es gibt auch eine positive Nachricht: Die Blütezeit der Haselnuss ist fast beendet. Vor allem im Süden können die Allergiker bereits aufatmen: Hier ist die Blütephase quasi vollständig beendet.

 

Mehr Menschen allergisch

In Deutschland wird die Zahl der Allergiker, die auf Pollen reagieren, auf zwölf Millionen geschätzt. Die Zahl ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Gründe dafür sind vor allem der höhere Hygiene-Standart, die Erderwärmung und Ernährungsgewohnheiten. Die meisten Menschen sind gegen die Pollen der Birke allergisch.

In den Städten ist die Belastung durch Pollen höher als auf dem Land. Das hat mit der höheren Kohlendioxidkonzentration in der Luft zu tun, die bei den Pflanzen zu mehr Trieben führt. Bei Gräsern geht die Belastung dagegen allgemein zurück – hier könnte die Ursache in den zu Ackerland umgewandelten Wiesen liegen.

 

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