Anti-Aging: Der Traum vom ewigen Leben

Neue Ergebnisse aus der Anti-Aging-Forschung

Dass alle zwar alt werden, aber niemand alt sein möchte, ist eine altbewährte Weisheit. Das Altern führt zum Verlust der normalen Organfunktionen und damit zum Tod. Es erhöht die Risiken für viele Krankheiten wie Krebs, Alzheimer und Parkinson. Es lässt die Haut faltig, die Haare grau und die Glieder gebrechlich werden. Warum alle höheren Organismen altern, ist nicht abschließend geklärt. Das Altern ist damit eines der großen Rätsel der Biologie. Unter dem Begriff „Anti-Aging“ werden fortwährend Maßnahmen zusammengetragen, die diesen Prozess verlangsamen sollen – damit wir jünger aussehen und uns auch so fühlen. Die trimeda-Redaktion verrät Ihnen, wie Sie dem Traum vom ewigen Leben ein Stück näher kommen können.

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Ein knackiger Apfel gilt als Sinnbild für Jugendlichkeit und Frische. An ihm nagte der Zahn der Zeit noch nicht. Und in der Tat leistet ein Apfel am Tag seinen Anti-Aging-Beitrag, denn er enthält wertvolle Vitamine, Spurenelemente und Antioxidantien. Wer dem Alterungsprozess ein Schnippchen schlagen möchte, sollte bei frischem Obst und Gemüse beherzt zulangen.

 

Faktoren, die sich dem Anti-Aging bislang entziehen

Wissenschaftler gehen davon aus, dass der Alterungsprozess zu etwa 30 Prozent durch die Gene vorgegeben ist – dies haben Studien an Zwillingspaaren ergeben. Wer aus einer Familie stammt, in der viele Vorfahren ein hohes Alter erreicht haben, hat statistisch gesehen dadurch selbst eine höhere Lebenserwartung.

Eine weitere tragende Rolle spielen Hormone: Im Laufe des Lebens sinke deren Produktion kontinuierlich, was bestimmte Alterungsprozesse anstoße. Einige Wissenschaftler sehen diese Kausalkette jedoch in umgekehrter Reihenfolge: Das Altern bewirke erst die nachlassende Hormonausschüttung. Die Diskussion um Hormonersatztherapien im Sinne von Anti-Aging ist demzufolge kontrovers. Für Wirkstoffe auf Hormonbasis gibt es bislang keinen Wirksamkeitsbeweis.

Den übrigen Teil des Alterungsprozesses machen Umwelteinflüsse aus – was eine gute Nachricht für alle ist, die selbst etwas zu dessen Verlangsamung beitragen möchten.

 

 

Anti-Aging: Was der eigene Lebensstil bewirken kann

Der Lebensstil hat erwiesenermaßen Einfluss darauf, wie schnell wir altern. Entscheidend sind vor allem die Reduzierung von Stress und ausreichend Schlaf. Auf das Rauchen sollte verzichtet und Alkohol nur in Maßen konsumiert werden. Ausgiebige Sonnenbäder und Solarienbesuche sind ebenfalls nicht empfehlenswert. Zum Schutz der Haut sollte täglich Sonnencreme aufgetragen werden – vor allem im Gesicht und dies im Winter ebenso wie im Sommer.

Ein Hauptaugenmerk liegt außerdem auf der Ernährung: Diese sollte ausgewogen sein und unter anderem aus Fisch, Eiern, Gemüse, Obst und hochwertigen Pflanzenölen bestehen. Hierbei hat sich beispielsweise die mediterrane Ernährung bewährt – auf Sizilien beispielsweise leben überdurchschnittlich viele Hundertjährige. Ein Versuch mit Tieren konnte weiterhin die These untermauern, dass eine Kalorienrestriktion eine sinnvolle Anti-Aging-Methode ist, denn überdurchschnittlich viele Hundertjährige weisen ein geringes Körpergewicht auf. Wer nicht konsequent etwas hungrig ins Bett gehen möchte, für den ist das intermittierende Fasten eine Variante: Hierbei wird abwechselnd normal gegessen und gefastet.

Bewegen Sie sich außerdem regelmäßig und treiben Sie Sport, denn dies trägt zum Einen zur Gewichtsreduktion und zum Anderen zum Stressabbau bei – dabei sollten möglichst 2.000 bis 3.000 Kilokalorien pro Woche verbrannt werden.

Fazit: Das Altern lässt sich nicht aufhalten, aber verlangsamen. Eine gesunde Lebensweise sorgt dafür, dass Sie sich wohlfühlen – egal, in welchem Alter.

 

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