Bluthochdruck - Wenn der Körper den ganzen Tag auf 180 ist: Teil 1

Bluthochdruck ist nicht gleich Bluthochdruck

Sind Sie auch auf 180? Oftmals unbemerkt, stellt der Bluthochdruck eine heimtückische Gefahr für unserem Körper dar. Erfahren Sie, wie Sie die Krankheit erkennen, behandeln und vorbeugen. Teil 1 – Was ist Bluthochdruck?

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Per EKG wird der Herzschlag überwacht. Oftmals erfolgt auch gleichzeitig eine Blutdruckmessung.

 

Wissenswertes über Bluthochdruck

Ein mulmiges Gefühl, ab und zu Kopfschmerzen – all das nehmen wir oft nicht ernst. Doch in vielen Fällen kann ein Bluthochdruck dahinter stecken. Bluthochdruck wird medizinisch als Hypertonie bezeichnet. Mediziner teilen sie dabei in verschiedene Formen ein:

Die primäre Hypertonie beschreibt die Volkskrankheit unter der fast ein Viertel der deutschen Bevölkerung leidet. Eine organische Ursache kann bei dieser Form ausgeschlossen werden. Oftmals sind Stress, falsche Ernährung und ungesunde Lebensgewohnheiten die Ursache.

 

 

Auch der Stoffwechsel kann schuld sein

Als sekundäre Hypertonie wird dagegen die Erkrankung bezeichnet, wenn dem Bluthochdruck Nieren- und Stoffwechselerkrankungen zu Grunde liegen. Auch die Einnahme bestimmter Medikamente kann diese Form des Bluthochdruckes auslösen.

Bei einem gesunden Menschen liegt der Blutdruck bei 120/80 mmHg. Der Blutdruck wird in Millimetern Quecksilbersäule gemessen. Die Messgeräte erfassen dabei zwei Werte. Der systolische Wert beziffert den Druckwert während der Pumpleistung des Herzens. Danach wird der diastolische Wert, die Ruhephase zwischen zwei Herzschlägen, ermittelt.

Zeigen mehrfache Messungen Werte über 140/90 mmHg liegt ein Bluthochdruck vor. Einige Menschen neigen bei Arztbesuchen zu erhöhten Blutdruckwerten – messen Sie daher Ihren Blutdruck zu Hause oder besprechen Sie mit Ihrem Arzt die Möglichkeit einer 24-Stunden-Messung mittels eines mobilen Gerätes, um sicher zu gehen, dass nicht nur die Aufregung für die hohen Werte verantwortlich ist.

 

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