Das Ei, die Fakten! Teil 2

Weiße oder braune Eier - nicht das Federkleid des Huhns verrät es

Ostern steht an und das bedeutet für viele Kinder Land auf, Land ab: Es gibt bunte Ostereier. Heute sind diese oft aus Schokolade. Doch in der Tradition werden echte Eier bunt angemalt. Oft werden sie vor dem Bemalen auch ausgeblasen, um auch langfristig einen Osterschmuck zu haben. Hier nun einige Fakten Rund um das Ei. Teil 2.

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Das Ei ist eine Meisterleistung der Evolution. Es wurde lange Zeit zu unrecht wegen des Cholesterins verteufelt. Ein Salatteller bestehend aus Ei, Gemüse, etwas Käse und magerem Schinken sorgt mit viel Eiweiß und wenig Kalorien für einen guten Start in den Tag.

 

Den Frische-Test beim Ei kennen die meisten schon. Aber noch mal zur Erinnerung: Schwimmt das Ei in einem Glas Wasser am Boden, ist es super frisch. Schwimmt es dagegen an der Oberfläche, hat sich Luft im Inneren gebildet – dann sollte es nicht mehr roh gegessen werden.

 

Vorsicht vor schlechten Eiern

Schlechte Eier können vor allem Salmonellen enthalten. Wer ältere Eier nicht wegschmeißen möchte, der sollte sie mindestens sieben Minuten kochen oder zum Backen verwenden. Dann besteht keine Gefahr mehr für die Gesundheit.

Eier halten allerdings sehr lange. Werden sie gut und kühl gelagert, können frische Eier bis zu vier Wochen lang genießbar bleiben. Bei hartgekochten Eiern verlängert sich die Haltbarkeit auf gut 36 Tage. Schlechte Eier erkennt man am typisch fauligen Geruch – sie sollten nicht mehr verzehrt werden.

 

 

Federn sagen nichts über Schalenfarbe

An dem Federkleid einer Henne können Sie übrigens nicht erkennen ob das Huhn weiße oder braune Eier legt. Darüber gibt vielmehr die Farbe der Ohrscheibe des Huhnes Aufschluss. Wie das Huhn lebt hat derweil keinen Einfluss auf die Vitalität des Eies. Egal ob Bodenhalten oder Freilandhaltung – alle Eier sind gleich gesund. Allerdings ist die Bio-Haltung deutlich besser für die Tiere! Sie werden artgerecht gehalten und haben dann ein glücklicheres Leben – und Eier von glücklichen Hühnern schmecken sicherlich besser!

Beim Kochen eines Spiegeleis muss die Pfanne übrigens nicht hundert Grad haben, bis das Ei kocht und fest wird. Vielmehr stockt das Eiweiß schon bei 62 Grad und das Eigelb bei 68 Grad. Die Farbe des Eigelbs hat übrigens keine große Aussagekraft. Der Verbraucher in Deutschland mag gerne Eier mit intensivem, orangenem Eigelb. Also bekommen die Hennen in großen Betrieben meist spezielle Futterzusätze, damit die Farbe ansprechender wird. Im Zweifel spricht eine nicht ganz so kräftige Farbe also eher dafür, dass das Ei von einer freilebenden Henne gelegt wurde und sie sich von natürlichem Futter ernährte.