Der Winter: Augen im Stress

Trockene Luft & Kälte machen dem Sehorgan zu schaffen

Der Winter macht unseren Augen zu schaffen. Sowohl durch die warme, trockene Heizungsluft als auch durch die Kälte wird unser Sehorgan strapaziert. Unsere Augen reagieren dann gestresst: Sie fühlen sich trocken und gereizt an. Außerdem sind sie meist leicht gerötet.

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Der Winter hat viele schöne Facetten, doch für unsere Augen bedeutet er Stress. Öfters mal bewusst zu blinzeln hilft beispielsweise, dass der Tränenfilm auf dem Auge nicht austrocknet.

 

Normalerweise überzieht ein Flüssigkeitsfilm unser Auge und schützt es so vor Austrocknung. Mit jedem Wimpernschlag wird neue Tränenflüssigkeit auf der Oberfläche des Auges verteilt. Dieser Flüssigkeitsfilm besteht allerdings nicht einfach nur aus Wasser, sondern er ist in verschiedene, übereinanderliegende Schichten aufgeteilt. Die äußerste der Schichten besteht aus einem sehr feinen Fettfilm. So wird verhindert, dass das Wasser des Tränenfilms zu schnell verdunstet. Passiert dies doch einmal, dann reißt der Tränenfilm. Das Auge wird nicht mehr ausreichend befeuchtet. So genannte Irritationen treten auf. Es kommt zum „Fremdkörper-Gefühl“.

 

Trockene Augen: Heizungsluft und Kälte im Freien

Im Winter wird das Auge besonders belastet. Zum einen herrscht in beheizten Räumen nur eine geringe Luftfeuchtigkeit. Auf der anderen Seite kommt die trockene Kälte im Freien hinzu. Ist man einmal für das Thema trockene Augen sensibilisiert, kann man jedoch recht schnell Abhilfe schaffen. Stellen Sie in der Wohnung mehrere Schalen mit Wasser auf. Sie übernehmen zuverlässig die Funktion eines Luftbefeuchters. Luftbefeuchter gibt es aber mittlerweile in sehr schicken Designs auch im Handel zu kaufen. So lässt sich das Raumklima, insbesondere die Luftfeuchtigkeit, verbessern. Mit einem Hygrometer kann man diese in Innenräumen messen. Auch Zimmerpflanzen verdunsten über die Blätter Wasser. Sie leiden im Winter allerdings selbst unter zu trockener Heizungsluft. Gönnen Sie daher Ihren grünen Freunden ab und an eine erfrischende Dusche und sprühen die Blätter mit Wasser kurz ein.

 

Hilft gegen trockene Augen: Heute schon einmal bewusst geblinzelt?

Halten Sie sich viel im Freien auf, sollten Sie eine Brille oder Sonnenbrille tragen. Die Brille schützt vor der Austrocknung durch den Wind. Egal ob an der frischen Luft oder bei der Arbeit im Büro: Blinzeln Sie öfters einmal bewusst, denn so wird der Tränenfilm auf dem Auge erneuert.
Bleiben allerdings weiterhin die Symptome von trockenen Augen bestehen, so können spezielle Augentropfen Linderung bringen. Sie sind in Ihrer Zusammensetzung künstlichen Tränen nachempfunden. Sprechen Sie Ihren Arzt auf das Problem trockene Augen an. Denn hinter trockenen Augen kann sich auch eine ernsthafte Erkrankung verbergen. Bei Verdacht sollte man unbedingt einen Augenarzt konsultieren.

 

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