Der Zusammenhang zwischen Krebs und Ernährung

Übergewicht bekämpfen - Krebsrisiko senken

Es gibt viele Studien, die einen Zusammenhang zwischen unseren Essensgewohnheit und dem Risiko an Krebs zu erkranken herstellen. Lebensmittel A fördert den Krebs, Lebensmittel B hilft dagegen. Doch was stimmt? Gibt es überhaupt „gute“ und „böse“ Lebensmittel? trimeda auf Spurensuche!

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Gesundes Essen hilft, das Krebsrisiko zu senken, denn es hilft beim Abnehmen und somit dem Abbau von ungesundem Übergewicht.

 

Wir haben haben schon mehrfach darüber berichtet: Es existiert ein Zusammenhang zwischen Krebs und bestimmten Lebensmitteln. Süßstoff etwa, soll das Krebsrisiko steigern, die Zwiebel soll dagegen helfen. Doch ist es wirklich so einfach, Lebensmittel in Kategorien einzuteilen? Schwarz und Weiß? Krebs und kein Krebs?

Leider nein. Es gibt zwar eine Menge an Studien, die den einen oder anderen Zusammenhang zeigen. Oft handelt es dabei aber nur um einzelne Studien oder kleine Studien. Die Aussagekraft ist somit begrenzt. Zudem spielen so viele Faktoren in das Krebs-Risiko hinein, dass es sehr schwer ist, nur einen einzigen, gesonderten Zusammenhang zu untersuchen und zu erklären.

 

20 Jahre Krebsforschung

Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) forscht in der so genannten EPIC-Studie seit 20 Jahren an den Ursachen für Krebs. Ja, es gibt bestimmte Inhaltsstoffe und bestimmte Lebensmittel, die unter bestimmten Umständen das Krebs-Risiko erhöhen können – etwa rotes Fleisch.

 

 

Doch der wesentliche Faktor scheint das Körperfett zu sein. Forscher haben über den gesamten, langen Forschungszeitraum festgestellt, dass vor allem übergewichtige Menschen ein höheres Krebsrisiko haben. Auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist zu dem selben Schluss gekommen. Sie sagt, Übergewicht sei ein Risikofaktor unter anderem für Nieren-, Brust- und Gebärmutterkrebs. Besonders stark scheint das Risiko zu steigen, wenn Menschen extrem viele Kalorien zu sich nehmen.

 

Fazit: Auf die gesamte Ernährung achten, um Krebsrisiko zu minimieren

Insofern steht die Ernährung doch wieder mit dem Krebsrisiko in Verbindung. Die Menschen sind leider aber oft zu bequem und machen es sich daher einfach: Viele sagen sich, „Ich esse einfach keine rotes Fleisch mehr und schon kann ich zwar dick werden, aber ich bekomme keinen Krebs.“ So einfach ist es aber leider in der Praxis nie. Nur eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend Bewegung ermöglicht ein langes und gesundes Leben mit einem geringen Krebsrisiko. Besiegen Sie daher den inneren Schweinehund!

 

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