Deshalb ist Bauchfett so gefährlich

Kampfansage an die "Plauze" - Ihrer Gesundheit zuliebe

Eine kleine „Plauze“ steht für Gemütlichkeit und ein genussvolles Leben. Dabei ist es vor allem das Fett im Bauch, das unserer Gesundheit so schadet. Deshalb sollten alle Plauzen-Träger schleunigst abnehmen. Die trimeda-Redaktion erklärt, wieso das so ist.

© Josch13 / pixabay.com

Bei Buddha steht der Bauch für Gemütlichkeit und er passt zu seinem Wesen. Doch Bauchfett ist sehr gefährlich für die Gesundheit!

 

Jeder dritte Mensch auf der Welt ist übergewichtig. In Deutschland ist es sogar jeder Zweite, haben die Statistiker ausgerechnet. Die Folgen der Fehlernährung für die Gesellschaft sind immens: Wohlstandskrankheiten werden zu Volkskrankheiten. Krankheiten wie Bluthochdruck und Diabetes nehmen massiv zu und zeigen diese gefährliche Entwicklungen sehr deutlich. Neue Studien belegen den Zusammenhang: Das Risiko, an solch einer Erkrankung zu leiden, steigt durch überschüssiges Fett rund um die Bauchorgane.

 

Warum ist gerade das Bauchfett so gefährlich?

Grundsätzlich gibt es in unserem Körper zwei Arten von Fett. Zum einen das subkutane Fett und zum anderen das viszerale Fett. Subkutanes Fett ist zum Beispiel am Gesäß oder um die Hüfte zu finden. Es wird als das sogenannte „Unterhautffettgewebe“ bezeichnet. Es hält uns nicht nur warm und soll den Körper isolieren, sondern es ist auch eine Art Energiespeicher für schlechte Zeiten. Also insgesamt ein ziemlich passives Gewebe, dass einfach nur vor sich hin existiert.

 

 

Wer statt eines dicken Hinterns eher einen dicken Bauch hat, der hat einiges an Viszeralfett angesammelt. Diese umgibt in der Regel Bauchorgane wie Leber oder Darm. Es ist im Vergleich zum Subkutanfett äußerst stoffwechselaktiv und sendet bis zu 200 Botenstoffe aus. Warum es damit eines größten Drüsenorgane ist, wissen die Forscher noch nicht.

 

Gefährliche Botenstoffe

Das Problem ist, dass die ausgestoßenen Botenstoffe unter anderem den Insulin-Haushalt anregen. Bei mehr Bauchfett, wird also auch mehr Insulin im Körper freigesetzt und es kann zur Diabetes-Erkrankung kommen. Vor allem Männer setzen gerne Bauchfett an, dass auch im Verdacht steht, sich besonders negativ auf Herzinfarkte und Schlaganfälle auszuwirken.

Wer sein Bauchfett messen möchte, sollte nicht auf den Body-Mass-Index setzen, sondern eher den Bauchumfang messen. Er sollte bei Männern kleiner als 94 Zentimeter und bei Frauen kleiner als 80 Zentimeter sein. Immerhin eine gute Sache hat das Bauchfett: Beim Abnehmen verschwindet es am schnellsten.

 

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