Diabetes und Demenz: Forscher sehen Zusammenhang

Diabetes lässt das Gehirn altern

Diabetes ist die Volkskrankheit Nummer eins. Immer mehr Menschen weltweit leiden unter der chronischen Krankheit. Und immer mehr Menschen leiden auch unter den Folgeerkrankungen. Die Forschung dringt immer weiter in die Zusammenhänge vor und sieht jetzt auch Wechselwirkungen mit der Demenz.

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Demenz ist eine Krankheit des Alters und hängt offenbar mit Diabetes zusammen.

 

Diabetes ist eine furchtbare Krankheit, denn sie bleibt ein Leben lang. Heilung ist derzeit quasi ausgeschlossen. Mit Insulin ist das Leiden aber gut in den Griff zu bekommen. Schlimmer sind die Folgeerkrankungen, die mit Diabetes einher gehen: Schlaganfälle, Nierenversagen, Fußamputationen, Herzinfarkte. Die Liste ist lang und immer weitere Horrornachrichten kommen dazu.

 

Zusammenhang zwischen Demenz und Diabetes

Forscher aus den Vereinigen Staaten haben jetzt auch einen Zusammenhang zwischen Diabetes und Demenz entdeckt. Genauer gesagt, steigt das Risiko für Wortfindungsstörungen und schlechte Gedächtnisleistungen, was beides wiederum typische Symptome für eine Demenz sind.

In einem Aufsatz schreiben die Forscher, dass Diabetes das Hirn um etwa fünf Jahre altern lässt. Ein etwa 60-jähriger Diabetiker hat also beispielsweise die kognitiven Fähigkeiten eines 65-jährigen gesunden Menschen.

 

 

Auch im Alter auf einen gesunden Lebensstil achten

In Deutschland leiden rund sechs Millionen Menschen an Diabetes, was einem Wachstum von über 33 Prozent in den letzten 15 Jahren entspricht. Daher ist die Diabetes-Prävention besonders wichtig, denn sie ist gleichzeitig auch eine Prävention für die Folgeerkrankungen.

Wenn also Menschen im Alter weiter einen gesunden Kopf haben wollen, sollten sie unbedingt auf ihre Ernährung und ausreichend Bewegung achten. Sonst könnte eine Diabetes-Erkrankung und damit auch die Demenz drohen. Beides, Bewegung und Ernährung, gelten als die wichtigsten Einflussfaktoren für eine mögliche Diabetes-Erkrankung.

 

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