Diät nach dem Insulinprinzip

Der Unterschied zwischen Ackerbauern und Nomaden soll's machen

Nach dem Insulinprinzip werden Menschen in zwei Stoffwechseltypen eingeteilt: Ackerbauer und Nomaden. Je nachdem, welcher Ernährungstyp ein Mensch ist, werden Nährstoffe vom Körper unterschiedlich verwertet. Welcher Typ Sie sind, lässt sich durch einen Fragebogen beantworten sowie durch eine Untersuchung beim Arzt.

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Jeder Mensch ist unterschiedlich. Nach Auffassung der Anhänger der Diät nach dem Insulinprinzip gibt es zwei große Gruppen: Die Ackerbauern und die Nomaden. Diese beiden Typen sollen ganz unterschiedlich mit den Nährstoffen umgehen.

 

Ackerbauer setzen auf Kohlenhydrate und ernähren sich fettarm und essen wenig Eiweiß

Ackerbauer ernähren sich fettarm und verspeisen kaum Eiweiße. Auf dem Speiseplan stehen Lebensmittel mit reichlich Kohlenhydraten, etwa Kartoffeln, Getreide, Gemüse. Überschüssige Kohlenhydrate sollen im Körper nicht als Fett gelagert werden, sondern in Energie (Wärme) umgewandelt werden. Nur durch eine fettreiche Ernährung entstünde Körperfett.

 

Nomaden setzen auf proteinreiche Lebensmittel und verzichten auf Fette und Kohlenhydrate

Nomaden verspeisen dagegen eiweißhaltige Lebensmittel wie Fisch, Fleisch und Hülsenfrüchte, verzichten hingegen auf Fette und Kohlenhydrate in ihrer Nahrung. Besonders Kohlenhydrate lassen den Insulinspiegel steigen, Übergewicht entsteht beim Nomaden durch zu viele Kohlenhydrate. Sie sollten deshalb auf Kohlenhydrate mit niedrigem glykämischen Index zurückgreifen und auf Kohlenhydrate am Abend verzichten sowie grundsätzlich weniger Mahlzeiten zu sich nehmen.

Die Wirkung der Diät nach dem Insulinprinzip ist wissenschaftlich nicht bewiesen, obwohl es möglich wäre, dass manche Menschen Kohlenhydrate besser verwerten können als andere. Dass Ackerbauer jedoch Kohlenhydrate nicht als Fett ansetzen, sondern verbrennen, ist ebenfalls nicht belegt.