Die Zwiebel ist Heilpflanze des Jahres 2015

Regionales & heilsames Gemüse

Der Verein NHV Theophrastus kürt jährlich eine Heilpflanze zur „Heilpflanze des Jahres“. 2015 wird das die Zwiebel sein. Und das aus gutem Grund: Sie kommt aus der Region, ist gesund und kann sogar Krebs vorbeugen!

© Meditations / pixabay.com

Die Zwiebel ist die Heilpflanze des Jahres 2015. Das kalorienarme Gemüse ist sehr vielfältig und daher aus der Küche nicht mehr wegzudenken. Es ist aber auch ein wahrer Gesundheitsschatz. Oma kennt eine Reihe von Tipps, mit denen sich so so manches „Zipperlein“ auskurieren lässt.

 

Einen Nachteil hat das gesunde Gemüse Zwiebel allerdings. Es bringt den Menschen zum Weinen. Es gibt allerdings jede Menge Tipps, wie man tränende Augen beim Zwiebelschneiden vermeiden kann.

 

Die Heilpflanze des Jahres 2015: Regional und Heilsam

Doch es lohnt sich, die Unannehmlichkeiten des Zwiebel-Schneidens auf sich zu nehmen. Denn das Gemüse ist reich an Vitamin C und Kalium. Dazu hat sie quasi kein Fett und nur sehr wenige Kalorien. Das gilt übrigens für alle Formen der Zwiebel. Denn kaum ein regionales Gemüse ist so vielfältig: Es gibt rote, gelbe, braune Zwiebeln, Gemüsezwiebeln und Silberzwiebeln.

Doch sie ist auch eine Allzweck-Wunderwaffe im Arsenal der Heilpflanzen. Die Zwiebel enthält nämlich eine sehr große Menge der Aminosäure Alliin. Diese ist antioxidativ und beugt Krebs vor. Zudem hilft die Zwiebel bei Mittelohrentzündung und Erkältungen. Bei Insektenstichen unterstützt sie außerdem das Abschwellen der Quaddeln.

 

 

Die Heilpflanze des Jahres wird seit mehr als 5000 Jahren vom Menschen kultiviert und angebaut. Kaum eine Kultur kommt in der Küche ohne Zwiebeln aus. Es sind so schmackhafte Gerichte wie Zwiebelkuchen oder Zwiebelsuppe entstanden. Und noch eine besondere Eigenschaft hat die Zwiebel: Ihr Saft macht Fleisch zart. Über Nacht in Zwiebeln eingelegt, sorgt er nicht nur für ein pikanteres Aroma sondern auch für erhöhten Gaumgenuss und weniger Probleme beim Kauen.

 

Abwehr gegen die Wühlmaus

Doch wenn die Zwiebel an sich so vielseitig und gesund ist, wieso muss sie dann den Menschen zum Weinen bringen? Das geht wohl darauf zurück, dass die Zwiebel sich im Laufe der Evolution verändert hat, um gefräßigen Nagern zuvor zu kommen. Forscher vermuten, dass die ätzende Stoffe als Abwehrmechanismus gegen Wühlmäuse entstanden sind.

 

Disclaimer
Die Beiträge von gesundheit-information.de enthalten lediglich Hinweise. Nutzen Sie die Beiträge und Informationen nicht zur Selbstbehandlung. Sie ersetzen keineswegs einen Arztbesuch. Ihre speziellen Fragen können wir leider nicht beantworten.