Erkältung oder Grippe - was habe ich? Teil 2

Tipps zur Vorbeugung

Die Temperaturen sinken und die Sonne verliert so langsam ihre Kraft – der Winter naht. Und mit ihm kommt wie jedes Jahr die Erkältungs- und Grippewelle auf uns zu. Doch was ist eigentlich der Unterschied zwischen beidem? Und wann muss ich zum Arzt? Teil 2

Im ersten Teil haben wir die Unterschiede zwischen Grippe und Erkältung erklärt. Doch was können Sie tun, wenn Sie betroffen sind?

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Winterzeit ist Grippe- und Erkältungszeit

 

Hier einige nützliche Tipps:

  • Bei leichten Erkältungen reichen einige Tage Bettruhe aus. Wichtig: Schonen Sie ihren Körper wirklich. Gönnen Sie sich einige Tage absolute Ruhe, damit ihr Körper den Angriff der Viren auch vollständig abwehren kann.
  • Ganz wichtig ist auch: viel trinken. Das hat gleich mehrere Gründe: Der Schleim im Körper wird gelöst, der Flüssigkeitsverlust durch das Fieber wieder ausgeglichen und der virenbefallene Hals wird gespült.
  • Abkühlung der Leisten in Form von Eiskompressen oder Wadenwickel helfen gegen Fieber.
  • Gurgellösungen aus der Apotheke helfen gegen die Halsschmerzen.
  • Nasentropfen lösen den Schleim. Diese können auch leicht selbst hergestellt werden: Einfach etwa 1 g Kochsalz in ca. 100ml Wasser auf auflösen.
  • Wenn Sie nicht zu erschöpft sind und das Fieber bereits abgeklungen ist, unternehmen Sie einen gemütlichen Spaziergang, um Ihren Kreislauf wieder auf Touren zu bringen. Aber achten Sie darauf, nicht zu früh mit der Belastung für Ihren Körper zu beginnen.

Wenn die kleinen Hausmittelchen nicht mehr helfen, sollten Sie unbedingt einen Arzt konsultieren. Anzeichen dafür ist Fieber, dass sich länger als zwei bis drei Tage hält. Bei Menschen im höheren Alter oder mit einem schwachen Abwehrsystem kann sich solch eine Grippe auch so einer gefährlichen Lungenentzündung entwickeln.

Auch Menschen mit chronischen Krankheiten wie Herzschwäche oder Asthma sollten lieber zeitig einen Arzt aufsuchen. Entzündungen von Mandeln, des Mittelohrs, der Stirnhöhlen oder der Nasennebenhöhlen sollte ebenfalls besser ein Arzt behandeln. Klar ist auch: Bei Schwangeren gilt besondere Vorsicht – sie müssen sofort zum Arzt gehen.

 

Auch Vorbeugung ist möglich

Es gibt auch einige nützliche Tipps, wie einer fiesen Grippe vorgebeugt werden kann. Ganz offensichtlich: Ein gesunder Lebensstil hilft. Dazu zählt ausreichen Bewegung und eine ausgewogene Ernährung.

Zudem gibt es jedes Jahr eine Grippeimpfung, die an die sich ständig veränderten Viren anpasst wurde. Sie verhindert eine Erkrankung. Vor allem für Risikopatienten (Menschen über 60 Jahre, chronisch Kranke usw.) ist diese Impfung mehr als ratsam. Allerdings hilft die Impfung nicht gegen die Erkältung, sondern bietet nur Schutz gegen die Grippe. Nähere Einzelheiten und eine detaillierte, persönliche Beratung erhalten Sie von ihrem Hausarzt.

 

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