Fenchel – eine beliebte Heilpflanze

FenchelknolleFenchel wurde schon von Hildegard von Bingen als Heilpflanze geschätzt. Fenchel wird im heimischen Garten angebaut und wuchert in freier Natur im Mittelmeergebiet. Die Fenchelpflanze kann bis zu zwei Meter hoch wachsen. Fenchel erkennen Sie an den fadenförmigen, gestielten Blättern, am feinen kahlen Stängel sowie an seinen gelben Blüten.

Bildquelle: Joujou / pixelio.de
Fenchel entkrampft den Magen.

 

Fenchel blüht von Juni bis August, die Fenchelsamen können im September und im Oktober gesammelt werden. Fenchel riecht aromatisch und schmeckt stark würzig.

Fenchel gegen Magenbeschwerden

Fenchel kann verwendet werden als Gewürz und ist daher beliebt bei Köchen. Mit Fenchelsamen werden vor allem Fischgerichte angereichert. Gemüsefenchel dient auch als Beilage zu Schweineschnitzel. Als Beilage hilft Fenchel, fettiges Essen leichter zu verdauen. Zudem enthält Fenchel die Vitamine A, B, C und E sowie die Mineralstoffe Eisen, Phosphor und Kalium. Aus Fenchel können Bonbons hergestellt werden sowie Fenchelhonig, der sich bewährt hat bei Erkältungen.

Bekannt ist Fenchel als Heilkräuter-Tee, besonders zusammen mit Anis. Wegen seiner krampflösenden Wirkung wird Fencheltee getrunken bei:

  • Magenkrämpfen
  • Darmbeschwerden
  • Völlegefühl
  • Blähungen
  • Durchfall

Fenchel ist bekömmlich und schmeckt weder bitter noch scharf, daher ist er auch geeignet für Säuglinge. In der Volksmedizin wird Fenchel auch angewendet bei Bindehautentzündungen und Augenekzemen.

 

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