Geheimtipp Waldspaziergang & Waldluft: Ist gesund und tut der Seele gut

Der Wald als Kraftort für die Gesundheit

Ein Waldspaziergang bedeutet nicht nur Entspannung. Die frische Luft, die Ruhe und das satte Grün tun einfach gut. Forscher konnten jetzt bestätigen, dass sich Waldspaziergänge nicht nur positiv auf die Psyche, sondern auch auf das Herz und das komplette Immunsystem auswirken.

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Waldspaziergänge senken das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall, da der Mensch hier zur Ruhe kommt. Ein Spaziergang durch den Wald senkt nachweislich den Blutdruck.

 

Gehen Sie daher ruhig mal wieder in den Wald, wenn Sie Abschalten und Auftanken wollen. Ein Spaziergang durch den Wald vermag den Kopf frei zu machen. Der Puls reguliert sich herunter. Der ganze Stress fällt ab. Sie werden sich erfrischt und belebt fühlen. Letztlich hat ein Waldspaziergang einen ähnlich großen Nutzen für die Gesundheit wie schweißtreibender Sport.

 

Waldspaziergang genauso förderlich für die Gesundheit wie Ausdauersport

Glauben Sie nicht? Unterschätzen Sie den Energieverbrauch beim Spaziergehen nicht! Er erscheint zwar nicht so hoch, doch beim Waldspaziergang werden jede Menge Kilokalorien verbrannt. Experten schätzen, dass ein 80 Kilogramm schwerer Mensch ca. 240 Kilokalorien in einer Stunde verbraucht, da er dabei ungefähr vier Kilometer zurücklegt. Das ist ein ganz gemütliches Wandertempo. Sportmediziner erklären das Phänomen so, dass man beim Gehen in etwa doppelt so viele Schritte macht wie beim Joggen. Doch auch beim Gehen wird Masse in Bewegung gesetzt. Am Ende verbrauchen viele kleine Schritte fast genauso viel Energie wie wenige anstrengende.

Eigentlich klingt es gar nicht so viel und ist dennoch in unserer mobilen Zeit so schwer umzusetzen: Täglich 3000 Schritte genügen, um Arterienverkalkung vorzubeugen und somit das Herzinfarkt- und Schlaganfall-Risiko zu senken. Jetzt konnten koreanische Forscher außerdem belegen, dass es durchaus eine Rolle spielt, wo man entlang läuft. Waldluft tut uns besonders gut.

 

 

Ein Spaziergang durch den Wald senkt den Blutdruck nachweisbar

Für ihre Untersuchung schickten die Mediziner 43 ältere Frauen für einen einstündigen Spaziergang in den Wald. 19 Probandinnen sollten durch die Stadt laufen. Vor dem Spaziergang aber auch danach überprüften die Ärzte wichtige Gesundheitsparameter wie Blutdruck, Lungenkapazität und Elastizität der Arterien. Der Blutdruck bei den Waldspaziergängerinnen war signifikant gesunken. Auch die beiden anderen Werte hatten sich verbessert. Bei den Frauen, die durch die Stadt spazierten, gab es hingegen keine Veränderung bei den Messwerten.

Wissenschaftler aus Japan gehen sogar noch einen Schritt weiter. Sie fanden Anhaltspunkte dafür, dass ein Spaziergang durch den Wald nicht nur Blutdruck und Herzfrequenz senkt, sondern auch die Adrenalin-Ausschüttung und damit den Stresspegel senkt. Außerdem aktiviert der Waldspaziergang sogar Krebs-Killerzellen. Dieser positive Effekt für die Gesundheit hält sogar noch mindestens sieben Tage nach dem Waldausflug an.

 

Der Wald bietet ein kostenloses Wellnessprogramm für Körper und Seele

Pflanzen bilden Phytonzyden. Diese Substanzen schützen die Pflanzen vor Krankheitserregern und Schädlingen. Auch Spaziergänger atmen über die Waldluft Phytonzyden ein. Die Forscher gehen davon aus, dass Phytonzyden auch positive Auswirkungen auf das menschliche Immunsystem haben. An der uralten mythischen Kraft des Waldes ist also irgendetwas dran.

Nutzen Sie daher das Wetter und gehen Sie mal wieder in den Wald spazieren. Das persönliche, kostenlose Wellnessprogramm setzt sich zusammen aus: Sauerstoff, Ruhe und ätherischen Duftstoffen. Dieser Dreiklang sorgt dafür, dass Körper und Geist Energie auftanken können. Außerdem ist die Waldluft ähnlich staubarm wie die Luft im Gebirge oder am Meer. Fünf Minuten an der frischen Luft reichen bereits, dass ein Entspannungseffekt einsetzt. Wenn Ihre Route dann noch an einem See oder einem Bach entlangführt, lässt sich die Wirkung sogar noch verstärken.

 

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