Halloween: Das Fest der Geister und Dämonen

Ursprünge des Grustelspektakels liegen in Irland

Nach dem Oktoberfest in München sowie diversen anderen Volksfesten im Spätsommer bzw. Herbst fiebern viele Menschen noch einem weiteren Fest entgegen, bevor die beschauliche Weihnachtszeit beginnt: Das Grusel-Spektakel Halloween! Das trimeda-Team stellt es ausführlich vor. In Teil 1 beschäftigen wir uns mit dem Ursprung von Halloween.

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Halloween – das Fest der Geister und Dämonen im Herbst. Wer meint, dass die Ursprünge in den USA liegen, befindet sich auf dem Holzweg. Die Halloween-Tradition stammt aus Irland.

 

 

Am Abend und in der Nacht vor Allerheiligen wird es gefeiert. Halloween fängt also am 31. Oktober an und geht meist bis in die frühen Morgenstunden des 1. Novembers. Es gibt viele Parallelen zur Walpurgisnacht im Frühling, wo ebenfalls alte, heidnische Bräuche zelebriert werden.

 

Woher kommt Halloween?

Halloween ist eine Verballhornung der englischen Bezeichnung „All Hallows‘ Eve“. Ins Deutsche lässt sich das übersetzen mit „Abend vor Allerheiligen“. Durch die nachfolgenden Feiertage „Allerheiligen“ am 1. November sowie Allerseelen am 2. November dreht sich auch an Halloween alles um die Geister der Verstorbenen.

 

 

Viele Menschen gehen davon aus, dass Halloween in den Vereinigten Staaten von Amerika „erfunden“ wurde. Das ist nicht korrekt, denn viele alte Halloween-Bräuche haben ihre Wurzeln in Irland. Irische Immigranten brachten die Halloween-Tradition mit in die neue Heimat und pflegten dort ihr Kulturgut. Das ursprünglich irische Fest kam in den USA gut an, verbreitete sich daher schnell und wurde um weitere Bräuche ergänzt. Doch die Verbreitung stoppte nicht an den Grenzen der USA. Halloween schwappte nach Kanada über und kam im Laufe der Zeit sogar zurück nach Europa. Zunächst konnte sich das Fest in Frankreich etablieren und trat von dort aus seinen Siegeszug auf dem alten Kontinent an. Doch auch in Deutschland gab es – lange bevor der Name Halloween hierzulande ein Begriff wurde – ähnliche Bräuche. Als Beispiel sei das Rübengeistern genannt, das eng mit Erntedank verbunden ist.

 

Halloween von Irland über die USA zurück nach Europa und Deutschland

Halloween ist eine typische „Unruhe-Nacht“ und ähnelt damit stark der Walpurgisnacht im Frühjahr oder den Rauhnächten kurz nach Neujahr. In den Unruhe-Nächten werden Streiche gespielt, es kommt zu Ruhestörungen und die Menschen verkleiden sich. All der Schabernack hat einen spaßigen Rahmen.