Hausmittel gegen Mückenstiche

Was tun gegen den Juckreiz?

Erst ist ein nervig hoher Ton zu hören – wenig später juckt es unaufhörlich. Mücken bringen Deutschland derzeit um den Schlaf. Und dann ist da auch noch dieser Juckreiz! Wir verraten einige Tipps, wie die Hausapotheke bei Mückenstichen weiterhelfen kann und erklären, warum die Mücken uns so quälen.

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Hausmittel gegen Mückenstiche versprechen Erste Hilfe, wenn die kleinen Blutsauger zugestochen haben und die Stellen jucken.

 

In diesem Jahr ist es besonders schlimm: Eine regelrechte Stechmücken-Plage befällt Deutschland. Bedingt durch das diesjährige Hochwasser und die aktuellen hohen Temperaturen haben sich die Mücken in Deutschland prächtig entwickelt. Nun ziehen sie los, um allerorts auf Beutefang zu gehen. Dabei muss jedoch differenziert werden. Denn es sind eigentlich nur die Weibchen, die es auf das Blut des Menschen abgesehen haben. Die Männchen ernähren sich ausschließlich von Nektar, sind also reine Vegetarier. Die Weibchen haben es auf die Proteine in unserem Blut abgesehen. Dieses benötigen sie, um die Eier zu entwickeln. Ohne unser Blut würden die Nervensägen aussterben! Getrieben von ihrem natürlichen Arterhaltungstrieb stechen die Mücken daher Nacht für Nacht zu.

 

Diese Hausmittel helfen

Mit dem Mückenstich gerät auch ein leichtes Gift unter die menschliche Haut. Das Gift besteht hauptsächlich aus Eiweißproteinen. Da diese bei 45 Grad gerinnen, kann durch Erhitzung der Haut rund um den Mückenstich das Gift neutralisiert werden. Das geht zum Beispiel mit einem erhitzten Teelöffel oder einem Waschlappen mit heißem Wasser, der auf den Stich gehalten wird. Aber aufpassen, sonst tritt eine Verbrennung bzw. Verbrühung an die Stelle des Juckreizes. Es gibt auch diverse pflanzliche Mittel gegen die kleinen Wunden. Als Erste-Hilfe-Maßnahme gegen Mückenstiche hilft tatsächlich das Einreiben der eigenen Spucke. Sie enthält ein ganz leichtes Schmerzmittel. Auch leichte Antihistamine befinden sich im menschlichen Speichel. Die wirken den Histaminen unter der Haut entgegen, die durch den Stich der Mücke gereizt werden und für die Schwellung und Rötung der Haut sorgen. Die umliegenden Nerven werden dadurch gereizt und es entsteht der nervende Juckreiz.

 

 

Die klassischen Tricks

Zu den Klassikern der Hausapotheke zählen Franzbrandwein und Teebaumöl, die auch beide ihre Wirkung zeigen. Ebenfalls eine gute Wirkung gegen juckende Mückenstiche erzielt der Spitzwegerich, den man überall pflücken kann. Flüssigkeit aus den Blättern quetschen und auf den Stich reiben – schon bald sollte eine spürbare Besserung eintreten. Das Gleiche gilt auch für Zwiebelscheiben, die auf den Stich gerieben werden. Natürlich gibt es auch in ihrer Apotheke viele Mittelchen, die gegen das Leiden helfen. Jeder Mensch reagiert allerdings unterschiedlich auf die verschiedenen Behandlungen. Daher sollte jeder für sich die beste Methode ausprobieren – oder sich erst gar nicht stechen lassen. Das wird in diesem Sommer allerdings schwer!

 

 

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