Heuschnupfen: Schüßler-Salze im Kampf gegen die Allergie

Bringen Sie Ihre Biochemie wieder ins Gleichgewicht

Wer unter Heuschnupfen leidet, klammert sich buchstäblich an jeden Strohhalm, der die fiesen Niesattacken, das Brennen in den Augen sowie die verstopfte Nase verringert. Nicht jedem Betroffenen kann die Medizin mit einer Hyposensibilisierung helfen. Vor allem im Frühjahr und Sommer leiden die Heuschnupfen-Geplagten. Die Vegetationspause im Herbst und Winter bringt nur kurzzeitige Erleichterung. Viele Betroffene schauen sich nach Alternativen zum Chemie-Cocktail um. Die trimeda-Redaktion verrät Ihnen, mit welchen Schüßler-Salzen sich Heuschnupfen lindern lässt.

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Unter dem Elektronenmikroskop zeigt sich, dass Pollen nicht gleich Pollen ist. Beim Heuschnupfen sieht das Immunsystem eigentlich harmlose Blütenpollen als Eindringling an und bekämpft sie. Mit den Schüßler-Salzen regulieren Sie die körpereigene Biochemie auf sanfte Weise.

 

Letztlich ist Heuschnupfen eine Allergie. Das Immunsystem ist aus dem Gleichgewicht geraten und läuft daher gegen eigentlich harmlose Blütenpollen Amok. Dieses Wissen hilft Heuschnupfen-Patienten jedoch nur bedingt weiter. Neben der konventionellen Therapie, die auf die Linderung der Symptome z. B. durch abschwellendes Nasenspray und die Gabe von Anti-Histaminika setzt, kann man auch versuchen, den Körper wieder in Einklang und Harmonie zu bringen und somit die falsche Immunreaktion zu reduzieren. Eine nicht zu unterschätzende Rolle spielt hierbei der Vitamin- und Mineralstoffhaushalt. Gerade die Mineralien geraten im Alltagsstress schnell ins Hintertreffen. Genau an dieser Stelle setzen die Schüßler-Salze an.

 

Welches Schüßler-Salz wofür?

  • Schüßler-Salz Nr. 02 – Calcium phosphoricum: Wirkt sich positiv aus auf Knochen und Zähne.
  • Schüßler-Salz Nr. 03 – Ferrum phosphoricum: Wirkt sich positiv aus auf das Immunsystem.
  • Schüßler-Salz Nr. 04 – Kalium chloratum: Wirkt sich positiv aus auf Schleimhäute, Nerven und Muskeln.
  • Schüßler-Salz Nr. 06 – Kalium sulfuricum: Wirkt sich positiv aus auf die Entgiftung.
  • Schüßler-Salz Nr. 07 – Magnesium phosphoricum: Ebenfalls positiv für Muskeln und Nerven.
  • Schüßler-Salz Nr. 08 – Natrium chloratum: Wirkt sich positiv aus auf den Flüssigkeits- bzw. Wasserhaushalt.
  • Schüßler-Salz Nr. 10 – Natrium sulfuricum: Wirkt sich positiv aus auf die Ausscheidung und ist damit ebenfalls gut für die Entgiftungsprozesse im Körper.

Schüßler-Salze stärken den Körper und bieten damit Hilfe bei der Selbstregulation, denn sie greifen in die körpereigene Biochemie ein. Sie helfen, diese ins Gleichgewicht zu bringen. Von daher sind Schüßler-Salze eine begleitende Option in der Heuschnupfen-Therapie. Vor allem das Calcium gilt bei Anhängern als Geheimwaffe gegen die lästigen Allergiesymptome. Das wird nach der Schüßler-Lehre wie folgt erklärt.

Das vom Immunsystem freigesetzte Histamin begünstigt ein Anschwellen der Schleimhäute, denn der Botenstoff sorgt dafür, dass Blutgefäße durchlässiger werden und so mehr Flüssigkeit ins umliegende Gewebe gelangt. So kommt es zu den typischen Allergiesymptomen des Heuschnupfens. Calcium dagegen sorgt dafür, dass die Blutgefäße wieder besser abdichten und so die Schwellung nach lässt. Auch Magnesium sollte zur Unterstützung eingenommen werden. Es stärkt nicht nur die Nerven und das Immunsystem sondern hilft außerdem Stress abzubauen.

 

 

Wie läuft eine Schüßler-Salz-Kur gegen Heuschnupfen ab?

Während einer Kur sollten Calcium phoshoricum sowie Magnesium phosphoricum im Wechsel genommen werden. Empfohlen wird die zeitlich versetzte Einnahme, da Calcium die Aufnahme des Magnesiums erschweren kann. Im Normalfall sollten dreimal täglich eine Tablette in der Potenz D6 als Vorbeugung in der beschwerdefreien Zeit angewendet werden. Verschlimmern sich die Symptome, intensiviert sich die Einnahme. Bei einer hochdosierten Einnahme empfiehlt sich eine Tablette aller 10 Minuten.

Die Tabletten werden in der Regel ca. 1 Stunde vor dem Essen eingenommen. Bitte spülen Sie die Tabletten nicht einfach mit Wasser hinunter, sondern lassen Sie sie langsam auf der Zunge zergehen, denn die Aufnahme der Wirkstoffe soll über die Zunge und Schleimhäute erfolgen.

Je nach Symptomen können weitere Schüßler-Salze zum Einsatz kommen:

  • Natrium chloratum bei: Fließschnupfen und Niesanfällen.
  • Kalium chloratum bei: Stockschnupfen. Im Gegensatz zum Fließschnupfen, wo ein klares Sekret beständig aus der Nase fließt, hat man beim Stockschnupfen das Gefühl, die Nase ist komplett zu. Erst beim Schnäuzen kommt ein weiß-gelbliches Sekret zum Vorschein.
  • Ferrum phosphoricum bei: Entzündungen wie z. B. gerötete Nase oder im schlimmsten Fall Nasennebenhöhlenentzündung.
  • Magnesium phosphorium bei: Juckreiz sowie allergischem Asthma

 

 

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