Internationale Tipps gegen den Oktoberfest-Kater-Brummschädel (Teil 3)

Wie gehen Schotten, Russen, Australier & Haitianer mit dem Kater um?

Wer das Oktoberfest in München besucht, kehrt nicht selten mit einem ordentlichen Kater nach Hause. In Deutschland setzten wir mit dem Rollmops als Heilmittel auf Fisch und viel Salz. Doch wie sieht es im Ausland aus? Vielleicht gibt es ja in anderen Ländern ein besseres Heilmittel gegen den Kater. Die trimeda-Redaktion blickt für Sie einmal über den Tellerrand. In Teil 3 schauen wir nach Haiti, Australien, Schottland und Russland.

© Katzenspielzeug / pixabay.com

Jede Nation hat ihr eigenes Heilmittel gegen den Kater-Brummschädel. Die einen schwören auf Buttermilch. Die anderen auf Rollmops.

 

Anti-Kater-Tipp Nr. 7: Flaschen-Folter aus Haiti

In Haiti wird das Problem am Schopf gepackt. Die Einwohner der Karibik-Insel würden sich erst gar nicht lange mit einem Kater-Frühstück oder gar Wissenschaft aufhalten, um den Wies’n-Kater zu bekämpfen. Stattdessen wird lieber gleich die Ursache bekämpft: Die Haitianer foltern in traditioneller Voodoo-Manier die Flasche. Schließlich hat sie ja auch erst für den Kater gesorgt. Problematisch wird es mit dem Voodoo allerdings für Oktoberfest-Besucher, denn die Haitianer stecken normalerweise 13 Nadeln in den Korken der Flasche, die den Kater verursacht hat. Ob diese Methode auch mit Bierkrügen funktioniert, ist nicht überliefert.

 

Anti-Kater-Tipp Nr. 8: Vitamin-Bombe aus Australien

In Down-Under setzen die Aussies im Kampf gegen den Kater dagegen auf Chemie anstatt Voodoo. Das Präparat mit dem schönen Namen „Berocca“ soll gegen die typischsten Kater-Symptome helfen. Es enthält viele Minerale und Vitamine und hilft deshalb auch gegen Migräne und Dehydration. Die Wirkung ist in etwa vergleichbar mit dem „Alka Seltzer“, das es auch in unseren Breitengraden in der Apotheke zu kaufen gibt.

 

 

Anti-Kater-Tipp Nr. 9: Schotten schwören auf Buttermilch

Wenn sich ein Volk mit Alkohol auskennt, dann die Schotten. Ihr Nationalgetränk, der Whiskey, ist weltweit berühmt und wurde garantiert über die Jahrhunderte in vielen, langen Sitzungen zur Perfektion gebracht. Das geht natürlich nicht ohne die eine oder andere Kostprobe … Ähnlich wie die Amerikaner setzen auch die Schotten auf ein speziell zusammengemischtes Getränk, den sogenannten „Highland Fling“. Er besteht vor allem aus Buttermilch. Dazu gibt es noch einen Schuss Maisstärke sowie eine Prise Salz und Pfeffer. Getreu dem Motto „Viel Hilft viel“ sollte am besten gleich ein ganzes Pint (also ca. 0,5 l) davon zu sich genommen werden. Die Redaktion sagt: Hmmm, lecker.

 

Anti-Kater-Tipp Nr. 10: Kvass aus Russland

Die Russen sollten über reichlich Erfahrung in Sachen Kater verfügen, schließlich sind sie bekannt für ihre Liebe zum Vodka. Was die Russen also gegen einen Kater unternehmen, das kann nur gut sein. Im ehemaligen Zaren-Reich setzt man auf das Volksgetränk „Kvass“. Das ist quasi Brot in flüssiger Form. Es besteht aus Roggen, Hefe und Zucker. Das Problem an der Sache ist nur, selbst das Anti-Kater-Getränk der Russen enthält ein wenig Alkohol.

 

 

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