Kräuter-Badesalz selbst herstellen

Schnell gemacht und wunderbar wohltuend

Zur Erholung in die Badewanne: Ein warmes Bad ist Balsam für Körper und Geist. Verwenden Sie außerdem die richtigen Zusätze aus natürlichen Kräutern, lässt sich die Wirkung noch um ein Vielfaches verstärken. Die Essenzen und ätherischen Öle aus duftenden Kräutern wirken ganz unterschiedlich – von durchblutungsfördernd und anregend bis hin zu tiefenentspannend oder befreiend für die Atemwege. Kombinieren Sie die Wirkstoffe der Kräuter mit einem Badesalz, profitieren Sie zusätzlich von den hautpflegenden Eigenschaften des Salzes. Hier erfahren Sie, wie Sie ein wohltuendes Badesalz mit Kräutern selbst herstellen können.

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Ein Kräuterbadesalz ist schnell gemacht, sodass Sie ganz leicht selbst diesen Wellness-Klassiker herstellen kann. Profitieren Sie nach Belieben von den wohltuenden Eigenschaften der Kräuter.

 

So wirkt Kräuter-Badesalz

Bei einem Kräuter-Badesalz hängt die Wirkung in Verbindung mit dem warmen Wasser von der Auswahl der Kräuter ab: entspannend oder anregend, beruhigend oder schlaffördernd. Bei Schnupfen, Husten und Heiserkeit lindert ein Bad mit Thymian-Kräuter-Badesalz die typischen Symptome einer Erkältung. Die durchblutungsfördernde Wirkung mancher Kräuter-Badesalze wie z. B. Rosmarin ist darüber hinaus wohltuend bei Muskelkater, Verspannungen und Gelenkschmerzen.

Kräuter-Badesalze sind grundsätzlich für beinah jeden Hauttyp geeignet. Gerade bei sehr trockener Haut, Neurodermitis oder Schuppenflechte ist ein Badezusatz mit Salz sogar besonders pflegend und angenehm.

 

 

Hausgemachtes Kräuter-Badesalz

Ideal als Basis für ein Kräuter-Badesalz ist das Salz aus dem Toten Meer. Ein Bad mit Totes-Meer-Salz trocknet die Haut nicht aus, sondern erhöht sogar ihren Feuchtigkeitsgehalt. Zusätzlich haben die darin enthaltenen Mineralien eine reizlindernde und hautstraffende Wirkung. Totes-Meer-Salz können Sie in Drogerien und Apotheken kaufen oder im Internet bestellen.

Für 1 Kilo Salz benötigen Sie etwa 7 Esslöffel Kräuter oder Blütenblätter. Frische Kräuter  wie Thymian- oder Rosmarinblätter zerdrücken Sie am besten im Mörser, um die Aroma- und Wirkstoffe freizusetzen. Basilikum- und Pfefferminzblätter, aber auch die Blüten von Rosen, Malven oder Veilchen sollten Sie ein wenig welk werden beziehungsweise antrocknen lassen, damit das Salz nicht zu viel Feuchtigkeit zieht.

Geben Sie in abwechselnden Schichten Salz und Kräuter in ein Gefäß. Ideal ist ein verschließbares Glas mit Schraubdeckel. Anschließend lassen Sie das Kräuter-Badesalz an einem dunklen Ort circa eine Woche gut durchziehen. Rühren Sie die Mixtur gelegentlich um oder schütteln Sie das Glas, damit sich die Zutaten gut vermischen.

Etwa 100 Gramm Kräuter-Badesalz brauchen Sie für ein Vollbad. Geben Sie es direkt in das Badewasser und verrühren Sie es, bis es sich aufgelöst hat. Möchten Sie nach dem Bad nicht die Kräuter aus der Wanne spülen, können Sie das Salz auch in ein kleines Baumwollsäckchen füllen.

 

Welche Kräuter für welches Badesalz

Ein Kräuter-Badesalz selbst herzustellen ist unkompliziert und preiswert, vor allem, wenn Sie Kräuter und Blüten aus dem eigenen Garten oder vom Balkon verwenden. Je nach beabsichtigter Wirkung sind verschiedene Kräuter-Beigaben nötig:

  • Als Erkältungsbad eignen sich Thymian und Pfefferminze.
  • Melisse eignet sich als Entspannungsbad, hilft bei Stress und wirkt krampflösend.
  • Die ätherischen Öle aus dem Rosmarin wirken belebend und erfrischend auf den Kreislauf.
  • Lavendel hat eine beruhigende und schlaffördernde Wirkung, außerdem ist ein Lavendel-Bad entspannend nach körperlicher Arbeit, aber auch nach Anstrengung.
  • Eine Mischung aus mediterranen Kräutern, wie Rosmarin, Lavendel und Thymian, entspannt Körper und Geist und lässt vom Urlaub träumen.