Küchenkräuter richtig ernten und konservieren

Damit der Geschmack erhalten bleibt

Frische Kräuter sind in der Küche das A und O, weil Aroma und Geschmack dann besonders intensiv sind. Da aber nicht immer frische Kräuter zur Hand sind oder manchmal eine größere Menge auf einmal geerntet wird, ist es wichtig, die Küchenkräuter richtig zu konservieren, damit sie ihr Aroma behalten. Hierbei kommt es zum einen auf den richtigen Zeitpunkt an, die Küchenkräuter zu ernten, zum anderen auf die Konservierungsmethode.

© stux / pixabay.com

Gourmets wissen die Würze der Küchenkräuter zu schätzen. Viele Küchenkräuter sind auch alte Heilpflanzen. Sie unterstützen beispielsweise die Verdauung. Sie sollen daher öfters auf den Tisch. Kräuter richtig zu konservieren, ist jedoch keine Wissenschaft, sondern einfach gemacht.

 

1. Kräuter trocknen

Möchten Sie Kräuter trocknen, warten Sie für die Ernte der Küchenkräuter am besten einen sonnigen Tag ab. Denn dann sind die Kräuter zumindest schon einmal äußerlich trocken. Schneiden Sie die Kräuter mit einer scharfen Schere in der richtigen Länge ab und fassen Sie sie in kleinen Bündeln zusammen. Diese hängen Sie an einem luftigen, dunklen und selbstverständlich trockenen Ort auf. Sobald die Kräuter nach der Ernte richtig durchgetrocknet sind, füllen Sie sie in lichtdichte, verschließbare Behälter, um Aroma und Geschmack bestmöglich zu konservieren.

Zum Trocknen eignen sich insbesondere Kräuter wie: Rosmarin, Lorbeerblätter, Salbei, Lavendel, Thymian, Pfefferminze, Fenchel und Zitronenverbene.

 

 

2. Kräuter einfrieren

Basilikum, Dill, Kerbel, Schnittlauch, Petersilie, Borretsch, Melisse oder Estragon dagegen sind Kräuter mit weichen, feuchten Blättern, die beim Trocknen viel von ihrem Aroma verlieren. Diese Kräuter lassen sich am besten konservieren, wenn sie eingefroren werden.

Bewährt hat sich folgende Vorgehensweise: Ernten Sie die Küchenkräuter und spülen Sie sie mit Wasser ab. Anschließend sollten Sie fein hacken und am besten schon portionsweise einfrieren. Dafür können Sie sie zum Beispiel in einen Eiswürfelbehälter füllen und die Fächer mit Wasser aufgießen oder kleine Kräuterpäckchen in Alufolie packen. Nach dem Auftauen empfiehlt es sich, die Kräuter möglichst schnell zu verarbeiten.

 

3. Kräuter einlegen

Viele frisch geerntete Küchenkräuter lassen sich auch hervorragend einlegen. Hierzu eignen sich Öl, Essig und Alkohol. Lassen Sie die Mischung jeweils ein bis zwei Wochen durchziehen. Bei Öl sollten Sie berücksichtigen, ob das ausgewählte Öl bereits einen starken Eigengeschmack hat, wie beispielsweise Olivenöl oder Nussöl. Dies kann die Kräuter harmonisch ergänzen. Möchten Sie lieber ein neutraleres Öl verwenden, eignet sich zum Beispiel Sonnenblumenöl. Ein aromatisches Kräuteröl kann für Salate oder Dips, als Pizza- oder Pasta-Öl genauso wie zum Braten oder Marinieren verwendet werden und verleiht den Speisen eine würzige Note. Kräuteressige auf der Basis von Wein- oder Fruchtessig sind ebenfalls eine schmackhafte Zutat für Dressings, Dips oder alle anderen Rezepte, bei denen Essig als Zutat vorgesehen ist. Mit klarem Branntwein oder Kornbrand lässt sich ein wohltuender Kräutergeist herstellen, indem Sie einfach die frischen Kräuter nach der Ernte mit dem Alkohol aufgießen.

Kräuter, die Sie einlegen können, sind zum Beispiel Dill, Bärlauch, Basilikum, Minze, Estragon, Rosmarin, Kerbel, Melisse, Lorbeer, Zitronenthymian, Pimpinelle, Salbei, Thymian, Bohnenkraut.

 

Disclaimer
Die Beiträge von gesundheit-information.de enthalten lediglich Hinweise. Nutzen Sie die Beiträge und Informationen nicht zur Selbstbehandlung. Sie ersetzen keineswegs einen Arztbesuch. Ihre speziellen Fragen können wir leider nicht beantworten.