Maislabyrinth: Irrgärten im Maisfeld ein wundervoller Familienspaß

Zwischen Himmel & Mais

Das Wetter dieses Wochenende zeigt sich nicht mehr ganz so spätsommerlich. Wer letztes Wochenende die freie Zeit nicht mit einem Abschiedsbesuch am Badesee genoss, wird dieses doch eher herbstliche Wochenende wohl auch nicht zum Baden nutzen. Doch es gibt noch ganz andere Freizeitaktivitäten unter freiem Himmel, die erst jetzt so richtig Spaß machen: Pilze sammeln oder ein Besuch im Maislabyrinth.

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Wenn man im Maislabyrinth nur noch „Himmel & Mais“ sieht: Wo war gleich nochmal der Ausgang?

 

Im Spätsommer beginnt für Labyrinth-Fans die allerliebste Jahreszeit. Bereits seit Mitte/Ende August steht der Mais für einen ganz besonderen Nervenkitzel hoch genug. Clevere Bauern eröffnen dann nämlich in ihrem Maisfeld ein Labyrinth und fertig ist das Maislabyrinth. Die Maislabyrinthe und damit die Irrungen und Wirrungen für Groß und Klein werden aber meist schon im Frühjahr mit der Aussaat angelegt. Durch das kalte Frühjahr dieses Jahr brauchte der Mais vielerorts jedoch recht lange, um die ideale Höhe zu erreichen. Nun allerdings steht er über Manns hoch und der Spaß „Maislabyrinth“ kann beginnen.

Im Irrgarten des Maislabyrinths müssen die Besucher den Ausgang finden. Falsche Abzweige und Sackgassen sind da vorprogrammiert. Die Expeditionen ins Maislabyrinth garantieren vor allem Familien mit Kindern eine große Gaudi. Im Maisfeld stellen sich nur zu oft die Fragen: Wohin soll es gehen? Nach rechts oder links? Wer ist für das Zurückgehen und das Ausprobieren der nächsten Biegung? Irgendwann versagt in dem grünen Labyrinth dann doch der Orientierungssinn. Wer clever war, hat zuhause ein paar Hilfsmittel wie Kompass oder GPS-Gerät eingepackt. Damit findet man sich schneller im Maislabyrinth zurecht. Doch für den echten Labyrinth-Fans geht es schließlich um die Ehre. Ohne Hilfsmittel und mit viel Zeit wird der Weg durch das Maislabyrinth erobert.

 

Häufige Frage im Maislabyrinth: Suchst Du noch oder irrst Du schon?

Es braucht auch niemand Angst zu haben, im Feld verloren zu gehen. Alle Bauern versichern, dass bislang wirklich jeder wohlbehalten aus dem Maislabyrinth herausgekommen ist. Aufgehalten werden die Abenteurer lediglich durch kleine Zusatzaufgaben, die die Bauern im Irrgarten stellen. Sie sollen nicht nur das Abenteuer weiter forcieren sondern auch informieren, indem sie ein Bewusstsein für die bäuerliche Arbeit und den Umwelt- und Naturschutz schaffen. Manche Bauernhöfe werden so ganz nebenbei zum Erlebnishof.

Leider sind Maislabyrinthe vergänglich. Mit den ersten Nachtfrösten ist die Pracht vorbei. Doch viele Bauern machen aus der Not eine Tugend. Das Motto des Maislabyrinth ist so jedes Jahr ein anderes. Dadurch gleicht auch kein Maislabyrinth dem anderen. Es ist immer ein neues Abenteuer und Langeweile kann einfach nicht aufkommen. Allerdings ist das Maisfeld-Motto meist nur aus der Vogelperspektive erkennbar. Aber die Bauern beweisen bei der Mottowahl viel Witz, Humor und die sprichwörtliche Bauernschläue. So fanden sich z. B. schon Motive aus dem Dschungel im Maisdschungel wieder. Auch spielen die Bauern auf die Kornkreise an, deren Entstehung Außerirdischen zugeschrieben wird. Doch Maislabyrinthe sind eine geniale, ganz irdische Erfindung.

 

Abenteuer im Mais: Auf den Spuren von Piraten, geheimnisvollen Dschungeltieren und allerlei anderen Gestalten

Und hat Sie jetzt auch das Maisfieber gepackt? Dann nutzen Sie die Zeit und geben sich ganz dem Maiswahn hin. Maislabyrinthe gibt es in ganz Deutschland: in Nord, in Süd, in Ost und in West. Auch Großstädter müssen nicht auf den Nervenkitzel Maislabyrinth verzichten. Sie lassen sich selbst vor den Toren der Großstädte wie München, Köln und Hamburg finden.

 

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