Rasurbrand vermeiden

Auf die richtige Hautpflege nach der Rasur kommt es an

Wenn Männer Gesichts-Akrobatik vollführen, um ja auch jedes Härchen im Gesicht zu stutzen, dann sorgt das meist für Belustigung beim schönen Geschlecht. Man(n) soll sich doch nicht so anstellen. Auch die unangenehmen Begleiterscheinung einer Nassrasur nimmt sie nicht sonderlich ernst. Dabei gibt es ihn tatsächlich, den Rasurbrand. Im schlimmsten Fall kann er sich sogar zu einer ernsthaften Krankheit entwickeln. Rasurbrand macht sich allgemein durch kleine Pustelchen und Hautreizungen nach der Rasur bemerkbar. Die Symptome können mehrere Tage lang anhalten. Rasurbrand tritt meistens beim Nassrasieren auf, kann aber auch durch die Trockenrasur entstehen.

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Um Rasurbrand nach dem Rasieren zu vermeiden, ist neben der richtigen Hautpflege auch eine gute Ausrüstung für eine Nassrasur essentiell. Setzen Sie beispielsweise auf hochwertige Rasierklingen und rasieren Sie immer mit der Wuchsrichtung der Haare.

 

Richtige Pflege finden

Wer nach der Rasur rote Pustelchen hat und Hautreizungen spürt, der muss sich erstmal keine Sorgen machen. Mit der richtigen Pflege sollten die Symptome des Rasurbrandes in den Griff zu bekommen sein. Wichtig ist, vor der Rasur die richtigen Pflegeprodukte anzuwenden. Jede Haut reagiert anders und benötigt entsprechend auch andere Pflegeprodukte. Bei der Nassrasur empfiehlt sich ein Rasierschaum oder -gel, der die Barthaare aufrecht stellt und die Haut etwas geschmeidiger macht. Für die Trockenrasierer gibt es spezielle Pre-Shave-Rasierwasser, die die Haut reinigen und entspannen sowie die Barthaare aufrichten. Während der Rasur ist es wichtig, scharfe Klingen zu benutzen. Billige Einwegrasierer sind oft von minderer Qualität, weshalb sie die Barthaare nicht abschneiden, sondern eher abreißen, was zu einem starken Rasurbrand führt. Daher lieber ein paar Euro mehr in gute Klingen investieren, um danach nicht allzu „zerrupft“ auszusehen.

 

 

Mit statt gegen die Wachsrichtung rasieren

Bei der Nassrasur sollte zudem darauf geachtet werden, dass mit der Wachsrichtung der Haare rasiert wird. Also an der Wange etwa von oben nach unten mit der Klinge fahren. Dabei sollte auch möglichst kein Druck ausgeübt werden. Der ist bei der richtigen Klinge, die entsprechend scharf ist, auch gar nicht nötig. Nach der Rasur hilft ein Aftershave gegen die Symptome des Rasurbrandes. Auch Baby-Pflegeprodukte eigenen sich, vor allem bei sehr empfindlicher Haut. Die Palette an Pflegeprodukten nach der Rasur ist mittlerweile enorm groß. Hier ist es vor allem wichtig, dass jeder für seinen Hauttyp das richtige Mittel findet.

Allgemein ist es hilfreich, die gewünschten Stellen regelmäßig und in kurzen Abständen zu rasieren, damit sich die Haut an die Rasur gewöhnen kann. Das kann das Risiko eines Rasurbrandes mindern. Sollten die Symptome des Rasurbrandes nicht innerhalb kurzer Zeit nachlassen, sollte ein Hautarzt aufgesucht werden. Dann kann es sich unter Umständen nicht mehr um eine bloße vorübergehende Irritation der Haut handeln, sondern um eine Infektion. Über die weiteren Behandlungsschritte berät dann der Hautarzt.

 

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