Schon sanfte Hausmittel helfen bei Blasenschwäche

Inkontinenz ist lästig, aber therapierbar

Blasenschwäche, oder auch Harninkontinenz (lat.: Incontinentia urinae), ist ein sehr unangenehmes Thema. Die Betroffenen sprechen ungern offen darüber. Vor allem Männer versuchen ihr Problem geheim zu halten. Dabei können schon sanfte und simple Hausmittel gegen die Inkontinenz helfen. Denn eines ist klar: Wer unter Blasenschwäche leidet, büßt einiges an Komfort im täglichen Leben ein.

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Blasenschwäche wird zwar meist als „weibliches Problem“ empfunden. Jedoch können beide Geschlechter davon betroffen sein.

 

Blasenschwäche macht sich ganz offen bemerkbar. Wer urplötzlich einen ununterdrückbaren Harndrang verspürt und sofort zur Toilette rennt, der leidet unter Harninkontinenz. Bei einer schlimmen Ausprägung dieser Krankheit führen abrupte Bewegungen wie Aufstehen und Hinsetzen zum Harnverlust, aber auch Lachen, Husten, Niesen oder Treppensteigen kann zu unangenehmen Situationen führen.

 

Blasenschwäche kann zur sozialen Isolation führen

Da in unserer Erziehung und in unserer Gesellschaft Hygiene eine sehr große Rolle spielt, führt die Scham über die Inkontinenz oft zu einer sozialen Isolation. Viele Betroffene scheuen sogar davor zurück einen Arzt oder Urologen aufzusuchen, obwohl dies der richtige Weg wäre. Einige Pharmaunternehmen haben in den letzten Jahren allerdings mittels Werbung versucht, das Thema zu enttabuisieren.

 

 

Wer nur unter leichter Inkontinenz leidet, dem können schon einfache Mittel helfen. Für Frauen empfehlen sich Gymnastikeinheiten, für Männer spezielle Beckenbodenübungen. Entsprechende Kurse sind in den Großstädten keine Seltenheit mehr und lassen sich leicht über das Internet finden. Vor allem Volkshochschulen zählen zu den Anbietern. Auch Physiotherapeuten können helfen.

Falls die Blasenschwäche eine Folge starken Übergewichts ist, kann ein entsprechender Gewichtsverlust schon Abhilfe schaffen. Auch homöopathische Mittel gegen Blasenschwäche werden angeboten.

 

Ein Arzt kann individuelle Hilfe bieten

Ein anderer Ansatzpunkt ist der Bereich Ernährung. Sowohl Gingkopräparate als auch Kürbiskerne gelten als hilfreich. Vor allem moderne Extrakte der Kürbiskerne sollen gute Wirkungen erzielen. Zusammen mit Cranberry-Extrakt und Vitamin C gelten die Präparate langfristig als äußerst wirkungsvoll.

Ein häufiger Fehler von Menschen, die unter Blasenschwäche leiden, ist die verminderte Flüssigkeitsaufnahme. Dadurch bleibt der Beckenboden untrainiert und eine äußerst ungesunde Dehydration kann die Folge sein. Daher bei Blasenschwäche unbedingt weiter ausreichend trinken und einen Arzt aufsuchen, der die besten Mittel für die individuellen Probleme kennt.

 

 

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