Schwerhörig oder nicht?

Ein rechtzeitiger Hörtest sichert Lebensqualität

Man sieht sie heute überall – junge und ältere Menschen mit Kopfhörern im Ohr. Und immer öfter wird die Frage gestellt: „Wie bitte?“ Aber wann ist man eigentlich schwerhörig?

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Schwerhörigkeit ist auf dem Vormarsch. Ein rechtzeitiger Hörtest sichert Lebensqualität.

 

Ab einer Einschränkung von ungefähr 20 Dezibel auf einem Ohr sprechen die Experten von einer leichten Schwerhörigkeit. Oft macht sich diese bemerkbar, wenn der Fernseher immer lauter gestellt wird und auf Partys und Geburtstagsfeiern das Verstehen erschwert ist. Man spricht hier vom Cocktail-Party-Effekt, bei dem das Gehirn Probleme hat, die Stimme des gewünschten Sprechers aus dem Stimmengewirr herauszufiltern.

Wer das kennt, sollte zum Hörgeräteakustiker oder Hals-Nasen-Ohrenarzt gehen. Beide machen kostenlos einen Hörtest, der nur wenige Minuten dauert. Wichtig ist hierbei, immer gleich beide Ohren auf ihre Hörfähigkeit zu überprüfen.

 

 

Probleme mit dem Hören? Ein Hörtest empfiehlt sich

Und was, wenn sich herausstellt, dass Sie tatsächlich Schwierigkeiten mit dem Hören haben? Dann suchen Sie mit dem Hörgeräteakustiker ein passendes, schickes Hörsystem aus. Die Auswahl ist hier inzwischen sehr groß und reicht von eleganten, schlichten Modellen in edlen Farbtönen wie Silber oder Platin bis zu Ausführungen mit Glitzereffekt, die eher schicken Accessoires gleichen. Bis zu einem gewissen Betrag übernimmt die Krankenkasse übrigens die Kosten. Nur für Extras wird ein Aufschlag berechnet.

Also: Bitte keine falsche Scheu! Denn bleibt die Schwerhörigkeit lange Zeit unentdeckt, gewöhnt sich das Gehirn an das Nichthören. Kommt dann ein Hörsystem zu Hilfe, muss das Ohr erst einmal mühsam wieder an das Hören herangeführt werden – ein langwieriger und mühsamer Prozess. Den kann man sich ersparen, wenn man ein bisschen auf sein Gehör acht gibt und es regelmäßig überprüfen lässt.

 

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