Sinusitis - der Nervtöter nach der Erkältung

Handeln bevor die Nasennebenhöhlenentzündung chronisch wird

Wenn im Herbst die Temperaturen sinken, wird der Mensch wieder anfälliger für kleine Infektionen, für Erkältungen und die Grippe. Für einen gesunden Menschen sind diese Beschwerden zwar lästig, aber an sich keine große Sache. Nach kurzer Behandlung verzieht sich die Krankheit. Wer allerdings Pech hat, muss sich jedoch länger mit den unangenehmen Folgen herumplagen – z. B. mit einer Sinusitis.

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Wenn die verstopfte Nase einfach nicht verschwinden will: Sinusitis – eine häufige Begleiterkrankung nach einer Erkältung.

 

Es fängt oft mit einer einfachen Erkältung an. Meist bekommt der Körper die Beschwerden und damit die Keime recht schnell in den Griff. Die Symptome lassen nach. Doch wenn neue Symptome wie Kopfschmerzen aber auch einseitige Schmerzen im Gesicht oder Fieber auftreten, kann es sich um eine Sinusitis handeln. Die Sinusitis ist eine recht häufige Komplikation bei einer Erkältung.

 

Mehrere Nebenhöhlen können bei der Sinusitis betroffen sein

Die Sinusitis, oder auch Nasennebenhöhlenentzündung genannt, ist der Oberbegriff für Entzündungen aller Nasennebenhöhlen. Zu diesen gehört die Stirnhöhle, die Kieferhöhle, die Keilbeinhöhle und die Siebbeinzellen.

Bei der Sinusitis können alle Nasennebenhöhlen gleichzeitig betroffen sein oder nur einzelne Teile. Am häufigsten sind die Kiefernebenhöhlen betroffen. Neben dem typischen, grippeähnlichen Symptomen macht sich die Sinusitis vor allem durch Druckschmerz bemerkbar. Besonders typisch tritt er in der Nasengegend und hinter den Augen auf.

 

Einfache Hausmittel helfen auch bei Sinusitis

Die Sinusitis entsteht, wenn sich die Schleimhäute im Kopf entzünden und in Folge dessen anschwellen. Der Körper versucht dann mit Hilfe von Schleim, der vor allem aus der Nase strömt, die Viren auszuscheiden. Durch die Schleimbildung kann es zu den angesprochenen Druckschmerzen kommen.

Daher ist die Behandlung der Sinusitis auch vergleichbar mit der einer normalen Grippe. Wichtig ist, dem Körper Ruhe zu verschaffen und viel zu trinken, um den Abfluss des Schleims zu verbessern. Dabei hilft auch eine hohe Luftfeuchtigkeit im Zimmer. Ein Nasenspray auf Basis von Meersalz kann bei einer Sinusitis ebenfalls eine sinnvolle Ergänzung sein.

 

 

Schnell behandeln – bevor die Sinusitis chronisch wird!

Sinnvoll ist es außerdem einen Arzt, bei schweren Fällen auch einen HNO-Arzt, aufzusuchen. In besonders schweren Fällen ist manchmal die Einnahme von Antibiotika erforderlich. Sollte die Sinusitis nicht richtig und zeitnah behandelt werden, kann sie sich von einer akuten zu einer chronischen Krankheit entwickeln, die entsprechend schwerer zu behandeln ist.

 

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