Stirnhöhlenentzündung: Kopfschmerzen nach der Erkältung

Ausruhen, viel Trinken & Nasenduschen helfen

Intensive und lang anhaltende Kopfschmerzen nach einer einfachen, leichten Erkältung? Diese Symptome lassen sich nicht selten auf eine Stirnhöhlenentzündung zurückführen. Schon ein paar einfache Tricks können gegen die unangenehmsten Beschwerden bei einer Stirnhöhlenentzündung helfen.

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Wenn Sie nach einer Erkältung Kopfschmerzen plagen, könnten Sie sich eine Stirnhöhlenentzündung eingefangen haben.

 

Die Stirnhöhlenentzündung, Sinusitis frontalis, entsteht oft im Zusammenhang mit einer Erkältung, auch wenn diese nur kurz und leicht war. Die Schleimhäute im Hals-Nasen-Rachen-Raum entzünden sich während der Erkältung. Mittels Schnupfen wehrt sich nämlich der Körper, um die Bakterien auszuscheiden.

 

Von der Nase in die Stirn

Dabei kann es passieren, dass sich die Infektion ausbreitet – bis hin zur Stirnhöhle. Entzündet sich die Stirnhöhle, bildet sich auch dort Sekret. Es verursacht das für die Stirnhöhlenentzündung typische Druckgefühl hinter der Stirn und damit auch die Kopfschmerzen. Durch Beugung des Kopfes verstärkt sich der Schmerz. Daher gilt es, wie bei so vielen Krankheiten, den Körper zu schonen und möglichst viel Zeit im Bett zu verbringen.

Ob es sich bei der Erkrankung wirklich um eine Stirnhöhlenentzündung handelt, kann ein Hausarzt feststellen, der bei längeren Krankheitsverlauf auch unbedingt zu Rate gezogen werden sollte. Allerdings sind ein lang anhaltender Schnupfen, Fieber und ausgeprägte Müdigkeit sowie ein allgemeines Schlappheitsgefühl starke Symptome für eine Stirnhöhlenentzündung.

 

 

Auch bei einer Stirnhöhlenentzündung gilt: Viel trinken und im Bett bleiben

Um die Stirnhöhlenentzündung wieder los zu werden, hilft ausruhen und viel trinken. Durch die Flüssigkeit kann der Schleim besser abfließen und mit ihm die Keime. Nasensprays helfen gegen den Schnupfen und damit auch gegen das Sekret in der Stirnhöhle.

Hilfreich sind ebenso Dampfbäder, mittels derer Salz oder Kamille über den Wasserdampf inhaliert wird. Dazu gibt es in Apotheken auch spezielle Inhalatoren zu kaufen. Auch Nasenduschen bieten Apotheken an. Sie helfen ebenfalls, die Nase von den Bakterien zu befreien.

Wird die Bettruhe eingehalten, sollte sich eine baldige Besserung einstellen. Ist das nicht der Fall, muss unbedingt ein Arzt aufgesucht werden.

 

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