Was tun bei Insektenstichen?

Die wichtigsten Notfallmaßnahmen im Überblick

Insektenstiche häufen sich im Frühjahr und Sommer, wenn die Wespen und Bienen angezogen werden von Speiseeis oder süßen Getränken oder wenn sie sich auf der Wiese im Schwimmbad tummeln.

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Im Sommer umschwirren Wespen gerne die Kaffeetafel, die wegen des schönen Wetters im Garten aufgebaut wurde. Dann ist die Gefahr von Insektenstichen am größten.

 

Insektenstiche sind meist ungefährlich, wenn auch schmerzhaft – besonders für Kinder. Oft rufen sie nur Rötungen und Schwellungen hervor und führen zu Juckreiz. Gefährlich werden Insektenstiche von Bienen, Wespen und Hornissen jedoch, wenn die Insekten in Ihren Mund oder Rachen gelangen und Sie dort stechen. Die Folge: Die Schleimhäute schwellen an, im schlimmsten Fall können Sie wegen der Schwellung ersticken, wenn Sie keine Luft mehr bekommen. Sofern Sie auf ein Insektengift allergisch reagieren, kann ein Insektenstich zu einem allergischen Schock führen. Dies ist ein Notfall, denn dann kommt es auf jede Minute an.

 

 

Sinnvolle Maßnahmen bei Insektenstichen

Anders als bei Zecken, sollten Sie bei Insektenstichen den Stachel nicht mit einer Pinzette herausziehen, sondern versuchen Sie stattdessen, den Stachel mit dem Fingernagel oder einer Messerkante herauszukratzen, damit die Giftdrüse des Stachels nicht ausgedrückt wird. Anschließend sollten Sie die betroffene Stelle kühlen. Beliebte und wirksame Hausmittel sind Scheiben von Zitronen oder Zwiebeln oder verdünnter Essig. Aus der Naturheilkunde weiß man, dass Arnika und zerriebene frische Blätter von Spitzwegerich bei Insektenstichen helfen und Linderung verschaffen. Sinnvoll sind laut Medizinern auch anti-histaminikumhaltige Salben oder Gele, die Sie in der Apotheke erhalten.

Werden Sie oder Ihre Kinder von einer Wespe, Biene oder Hornisse im Mund oder Rachen gestochen, können kalte Getränke oder besser Eiswürfel sowie kühle Umschläge um den Hals helfen, eine Schwellung der Schleimhäute zu verhindern. Allerdings sollten Sie zur Vorsicht unverzüglich den Notarzt verständigen.

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