Vogelgrippe erreicht Hongkong

Wie sich die Millionen-Metropole rüstet

Die Vogelgrippe ist noch nicht besiegt! In Deutschland und Europa gilt sie zwar als nie wirklich ausgebrochen, aber in Asien ist sie nach wie vor auf dem Vormarsch. Jetzt wurde der erste Fall in Hongkong entdeckt.

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Hongkong bei Nacht. Die Geflügelgrippe hat die Millionen-Metropole erreicht.

 

Eine Haushaltshilfe aus Indonesien liegt dort im Krankenhaus und befindet sich in einem kritischen Zustand. Das meldet jedenfalls die dpa unter Berufung auf Berichte der Hongkonger Regierung. Bei der Haushaltshilfe wurde das H7N9-Virus, besser bekannt als Vogelgrippe, nachgewiesen.

Die Frau hat sich vermutlich auf der anderen Seite der Grenze, im chinesischen Shenzhen, angesteckt. Offenbar hatte sie dort Kontakt mit Geflügel. Näheres ist nicht bekannt. Vorsorglich wurden auch zehn Personen, die mit der Indonesierin engen Kontakt pflegen, vorsorglich im Krankenhaus untersucht.

 

Nach Auftreten der Vogelgrippe: Geflügelmärkte werden überwacht

In der Hafenmetropole Hongkong wurde Grippealarm ausgelöst. Sieben Millionen Menschen leben dort auf engstem Raum. Eine Grippe-Epidemie würde verheerende Folgen haben. Die Behörden verstärkten auch die Gesundheitskontrollen an der Grenze zu China, um eventuell mit der Grippe infizierte Besucher zu finden. Ebenso werden die Märkte mit lebendem Geflügel überwacht.

Bislang hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) insgesamt 140 Infektionen mit H7N9 verzeichnet, die meisten davon in China. Mehr als vierzig Menschen starben bereits an der Vogelgrippe. Bislang gibt es jedoch noch keine Anzeichen dafür, dass sich die Krankheit auch von Mensch zu Mensch verbreiten kann und somit zur Pandemie entwickelt.

 

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