Zeitumstellung: Wenn der Biorhythmus aus dem Takt kommt

Uhrumstellung verursacht Mini-Jetlag

Alle Jahre wieder … im Frühjahr und im Herbst wird die Uhr umgestellt. Bei der Umstellung von Sommerzeit auf Winterzeit bekommen wir „eine Stunde dazu“ – das heißt, die Uhr wird am letzten Wochenende im Oktober in der Nacht vom Samstag auf den Sonntag um eine Stunde zurückgestellt. Doch welche Folgen hat das eigentlich für unseren Körper und dessen Biorhythmus? Und wie können Sie die Folgen der Uhrumstellung verringern?

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Die Uhrzeit wird mal wieder umgestellt – wir verraten Ihnen, wie Sie Ihrem Körper bei der Umstellung von Sommerzeit auf Winterzeit helfen können.

Nicht wenige Menschen klagen im Zusammenhang mit der Zeitumstellung über verschiedene gesundheitliche Probleme. Vor allem Schlappheit und Antriebslosigkeit gehören dazu. Das hat damit zu tun, dass der Biorhythmus, die „innere Uhr“ des Menschen, aus dem Takt gekommen ist.

Fakt ist: Über den Biorhythmus stellt der Körper einen Zusammenhang zwischen Sonnenlicht und Uhrzeit her. Unter anderem daran orientiert sich unser Organismus und schickt die entsprechenden Signale für Müdigkeit oder Hunger.

Es gibt einen eklatanten Unterschied zwischen Zeitumstellung und etwa der Reise in eine andere Zeitzone: Wenn die Uhr umgestellt wird, ändert sich nur die Zeit, nicht aber die Lichtverhältnisse. Unser Körper ist verwirrt, da er zu einer gewissen Helligkeit dann die „falsche“ Uhrzeit assoziiert.

 

Einfluss der Zeitumstellung auf den Biorhythmus minimieren

Durch die Zeitumstellung ergibt sich jetzt eine Art Mini-Jetlag. Doch es gibt zum Glück einige Tipps, wie sich die Folgen für den Biorhythmus in Grenzen halten. Hilfreich ist es etwa, viel nach draußen zu gehen. Durch das Sonnenlicht und die UV-Strahlung wird dem Körper geholfen, seinen Biorhythmus umzustellen. Das gilt auch bei Bewölkung – denn auch dann trifft noch genügend UV-Strahlung auf die menschliche Haut.

Zur Zeitumstellung steigt auch immer wieder die Zahl der Verkehrsunfälle sprunghaft an. Besonders Autofahrer sollten daher auf ihre Mitmenschen achten, denn nicht jeder kommt mit der neuen Uhrzeit gut zurecht und ist morgens topfit.

 

Schonen Sie Ihr Herz

Die Statistik zeigt außerdem: Der geänderte Biorhythmus ist Stress für den Körper. Das zeigt auch die Zahl der Herzinfarkte, die nach der Zeitumstellung direkt steigt! Versuchen Sie also, besonderen Stress zu vermeiden. Gönnen Sie Ihrem Körper einfach mehr Ruhe!

Da wir quasi eine Stunde geschenkt bekommen, wird der Wechsel von Sommerzeit auf Winterzeit besser verkraftet als umgekehrt. Geben Sie Ihrem Biorhythmus dennoch die Zeit, die er benötigt, um sich an die Umstellung zu gewöhnen. Setzen Sie auf Erholung durch Entspannung! Wie wäre es, abends mal wieder ein Buch zu lesen oder gemeinsam mit dem Partner zu kochen?

 

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