Wie viel Koffein ist gesund?

Wachmacher mit Gesundheitspotenzial

Die Deutschen lieben Koffein. Je nach Alter konsumieren wir es in verschiedenen Formen. Doch ist der Stoff gesundheitsschädlich? Wo kommt er her? In einer kleinen Serie beleuchten wir des Deutschen liebste Droge. Teil 3 beantwortet die Frage: Wie viel Koffein ist gesund?

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Mancher morgens nicht ohne ihn aus: Kaffee. Kaffeebohnen enthalten den Wachmacher Koffein. Wie viel Kaffee ist gesund? Ab wann ist Kaffeekonsum schädlich? Diesen Fragen geht die trimeda-Redaktion nach.

 

Eine einheitliche Menge an Koffein, die einem erwachsenen Menschen nicht schadet, ist schwer zu bestimmen. Das hat unter anderem damit zu tun, dass jeder Mensch Koffein anders aufnimmt und es auch anders auf ihn wirkt. Ein weiteres Problem ist, dass die meisten wissenschaftlichen Studien zum Thema Koffein sich lediglich auf die Wirkung von Kaffee beschränken, nicht aber auf die Wirkung von purem Koffein.

 

Drei Tassen Kaffee am Tag sind nicht schädlich

Allgemein lässt sich aber festhalten, dass gesunde Menschen 300 mg Koffein pro Tag problemlos zu sich nehmen können. Das entspricht etwa der Menge von drei Tassen Kaffee.

Es gab immer wieder Studien, die diskutierten, ob übermäßiger Koffeingenuss zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen, hohem Blutdruck und hohen Cholesterinwerten führt. Eindeutig bewiesen wurde dies allerdings nie.

Klar ist jedoch: Wer bereits unter hohem Blutdruck leidet, sollte vorsichtig mit Koffein sein, da dieses den Blutdruck kurzfristig erhöht. Wer allerdings gesund lebt, auf Nikotin und übermäßigen Alkoholkonsum verzichtet und sich dazu ausreichend bewegt, kann 300 mg Koffein pro Tag konsumieren.

 

 

Macht Kaffee gesund?

Die Forscher fanden allerdings nicht nur Hinweise auf negative Folgen. Kaffee kann gesund machen bzw. eine gewisse Prophylaxe vor Krankheiten bieten. So soll Kaffee vor Typ-2-Diabetes, Parkinson und Lebererkrankungen schützen. Ferner gibt es Anzeichen auf bessere kognitive Fähigkeiten im Alter bei regelmäßigen Kaffeetrinkern. Das muss aber nicht zwangsläufig mit dem Koffein im Kaffee zu tun haben, sondern kann auch auf andere Stoffe zurück zu führen sein.

 

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